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3 schnelle und einfache DIY-Weihnachtsgeschenk-Ideen

3 schnelle DIY-Geschenkideen

Dies ist kein DIY-Blog und wird es auch nie sein. Dazu bin ich einfach zu unbegabt in allem, was handwerkliches Geschick erfordert. Ich bewundere Menschen, die das Talent und die Geduld haben, die schönsten Kleidungsstücke zu nähen. Die wahnsinnig kreative Bastel-Einfälle haben. Oder die tollsten Bilder malen oder zeichnen können. All das kann ich leider nicht. Ich bin schon überfordert, wenn mein Sohn mich bittet, ihm ein Feuerwehrauto oder einen Hund zu malen. Bestenfalls sieht letzterer dann aus wie ein Pferd. Von der Feuerwehr ganz zu schweigen. Das, was ich da fabriziere, ist rot, aber das war’s dann auch schon mit der Ähnlichkeit. Doch diese drei DIY-Projekte habe sogar ich hinbekommen…

Mein Trauma aus dem Kunstunterricht

Vielleicht rührt mein Zeichnen-Widerwillen ja auch vom Kunstunterricht in der Schule. Mein damaliger Lehrer, Herr H., war ein verkappter Künstler, dessen große Karriere offenbar nicht ganz geglückt war und der es als unter seiner Würde ansah, uns talentfreien Schülern beizubringen, wie man malt. Sein Lieblingsspruch war: „Ihr könnt alle nicht sehen!“. Was genau er damit eigentlich meinte, bleibt bis heute sein Geheimnis. Jedenfalls sollte er eines Tages unsere Werke bewerten. Ich glaube, wir sollten an diesem Tag eine Strandlandschaft malen. Mein Bild war zugegebenermaßen nicht der Knaller, aber auch nicht abgrundtief schlecht, wie ich fand. So ganz okay halt. Wir sollten dann mit unseren Bildern nach vorne zu seinem Tisch kommen, wo er die Note verkünden wollte – vor der versammelten Klasse. Als ich ihm mein Bild hinlegte, haut er mit einem tiefen Seufzer diesen Satz raus, den ich wahrscheinlich nie vergessen werde: „Muss ich das wirklich bewerten?“ Ich stand da wie vom Donner gerührt und wäre natürlich am liebsten im Boden versunken. Das war so in der achten, neunten Klasse, in einem Alter also, in dem einem alles und jedes peinlich ist.

Simpel und schnell muss DIY für mich sein

Warum erzähle ich das alles? Um zu verdeutlichen, dass ich wirklich nicht der DIY-Typ bin. Ich kaufe lieber etwas von denen, die ihr Handwerk verstehen, als selbst etwas herzustellen. Doch gerade zu Weihnachten finde ich das irgendwie schade. So ein bisschen unpersönlich. Da würde ich meinen Lieben gerne etwas Selbstgemachtes schenken. Nur eine Kleinigkeit. Aber es muss erstens so simpel sein, dass selbst ich es hinbekomme und zweitens auch so schnell gehen, dass ich sofort Resultate sehe und nicht die Geduld verliere. Bloß nichts Fitzeliges, Kompliziertes. Die folgenden drei Beispiele erfüllen diese Voraussetzungen. Vielleicht machen sie ja auch euch Lust, noch schnell ein DIY-Geschenk als kleine Aufmerksamkeit zu produzieren.

1.) Die selbstbemalte Kaffeetasseselbstbemalte Tassen swTasse Super-Oma

Supereinfach und superpersönlich in einem. Einfach Porzellanmalstifte im Bastelgeschäft kaufen und schöne, schlichte weiße Tassen. Spruch oder Motiv überlegen, draufschreiben bzw. malen, vier Stunden trocknen lassen, danach 30 Minuten bei 160 Grad im nicht-vorgeheizten Ofen einbrennen lassen. Fertig ist ein Alltagsgegenstand, der einen lieben Menschen hoffentlich jeden Tag zum lächeln bringt und an dich denken lässt.

Ich habe einfach frei Hand geschrieben. Noch professioneller wird es, wenn man eine Schablone benutzt. Weitere Beispiele findet ihr hier und auf Pinterest.

Die Methode eignet sich übrigens auch super als Geschenk von den Enkelkindern an Oma und Opa. Mein Sohn war mit Feuereifer dabei, auch wenn es mit dem Motiv noch etwas hapert.

2.) Bunte Kochlöffelbemalte Kochlöffel 2

bemalte kochlöffel

Noch so ein Alltagsgegenstand, den man oft zur Hand nimmt und den man mit wenigen Handgriffen aufhübschen kann. Alles, was man braucht sind Kochlöffel, Pfannenwender oder Salatbesteck aus Holz, Acrylfarbe zum Bemalen, Pinsel und Kreppband oder Masking Tape zum Abkleben. Mit dem Kreppband den Löffel etwa in der Mitte umkleben, um eine scharfe Farbkante zu erhalten. Den unteren Teil anmalen und einige Stunden trocknen lassen. Am besten auf einem Glas oder einer Box, damit die Farbe keine Streifen kriegt. Wer mag, kann auch mehrere Farben verwenden, so wie das hier zu sehen ist. Achtung: Die Farbe sollte nicht direkt mit Speisen in Berührung kommen, daher nicht zu weit oben anmalen bzw. den Löffel später nicht zu tief in die Suppe tauchen.

3.) Mit Bügelbildern T-Shirts aufpeppen

Buegelbilder Kinder-Shirts

Mini Aufwand, große Wirkung. Schneller und einfacher, als mit einem hübschen Bügelbild ein T-Shirt aufzupeppen, geht es nicht. Alles, was man braucht, ist ein unifarbenes Baumwoll-Shirt (geht natürlich auch mit anderen Kleidungsstücken), ein Bügeleisen und ein nettes Motiv. Eine große Auswahl an wirklich süßen Motiven bietet zum Beispiel Viilou aus Berlin. Damit kann man kleinen Dino-Fans, Möchtegern-Piraten, Tier-Freunden, Bagger-Freaks oder Märchen-Prinzessinnen eine große Freude bereiten. Noch individueller wird es, wenn man den Namen des Kindes mit Stoffmalfarbe ergänzt. Und über die schönen Geschwister-oder Neugeborenen-Motive freuen sich bestimmt werdende Eltern.

Vielleicht war ja etwas für euch dabei!? Was für DIY-Ideen habt ihr? Würde mich freuen, davon zu hören.

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