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Allgemein, Mamaleben

Home eat home

Home eat Home Rezept frontal

Seit wir Eltern sind, kommen mein Mann und ich praktisch gar nicht mehr dazu, essen zu gehen. Früher, in unserer kinderlosen Zeit, haben wir relativ regelmäßig von der riesigen gastronomischen Auswahl Berlins profitiert. Aber jetzt ist uns der Aufwand mit Babysitter-Organisieren etc. meist zu groß und oft sind wir auch viel zu k.o., um uns nach einem Arbeits- und Kinderprogrammtag nochmal zu irgendetwas aufzuraffen. Daher kommt die Idee von „home eat home“ für uns gerade wie gerufen. Das Prinzip dieses Berliner Start-Ups ist ähnlich wie das des „Kochhaus“: Man kann zwischen mehreren Rezepten wählen und erhält dafür dann die genau passende Menge an Zutaten. Der Unterschied ist, dass die Zutaten nicht in einem Laden verkauft werden, sondern in Papiertüten fertig verpackt in Abholstationen, zum Beispiel in einem Supermarkt, bereit liegen.  Am PC oder per App sucht man sich ein Rezept aus, bezahlt und wählt die Station, an der man seine Kochtasche abholen möchte. Ohne Voranmeldung oder Abo-Bindung, einfach ganz spontan. Die Betreiber legen Wert auf regionale Zutaten und umweltschonende Verpackung. Dank der genau bemessenen Zutatenmenge ist außerdem sichergestellt, dass keine Essensreste übrig bleiben und im Müll landen. Ein sehr wichtiger Punkt, wie ich finde. Ebenfalls eine Superidee der Betreiber sind die passend zum Rezept zusammengestellten Spotify-Playlists. So steht einem schönen Candlelight-Dinner Zuhause mit musikalischer Untermalung nichts mehr im Weg.

Wir probierten das ofengegarte Lachsfilet mit rotem Quinoa, Pak Choi und Maracuja-Teriyaki-Dressing. Kosten: 7 Euro pro Person. Zubereitungszeit: 25 Minuten. Urteil: Lecker!

Natürlich ist ein selbstgekochtes Essen Zuhause keine vollwertige Alternative zum Besuch in einem Szene-Restaurant. Aber eine schöne Abwechslung zum Alltags-Essen ist es allemal.

Home eat home Rezept nah

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