Folge:
Wohnen

Kleines Wohnungs-Makeover zum Jahresanfang

Ich finde, der Jahresanfang ist die beste Zeit, seine Wohnung zu entrümpeln; Ecken, die einen schon ewig gestört haben, anzupacken und zu verschönern und Langzeit-Wohnprojekte in Angriff zu nehmen. Ein bisschen Interior Roll’n’Roll sozusagen. Bei mir war es bisher der Flur, der endlich seine wohlverdiente Frischekur bekommen hat sowie Schlaf-und Wohnzimmer. Wobei die letztgenannten noch nicht ganz fertig sind. Und das Kinderzimmer habe ich mir auch schon vorgeknöpft. Doch der Reihe nach.

1.) Es grünt so grün

Eine Farbe, mit der ich lange nichts anfangen konnte, hat nun unerklärlicherweise mein Herz erobert: Dunkelgrün. Inspiriert von diesem Buch habe ich mich erstmal mit einigen größeren Pflanzen eingedeckt und bin fest entschlossen, sie so zu pflegen, dass sie überleben (was bei mir leider nicht selbstverständlich ist). Es ist wirklich erstaunlich, wie eine einzige Topfpflanze im Handumdrehen einem Raum eine neue, viel wohnlichere Atmosphäre verleiht. Sobald ein bisschen Grünzeug in der Ecke steht, wirkt das ganze Zimmer viel lebendiger und frischer. Jedenfalls blieb es nicht bei einzelnen Pflanzen. Mehr Grün musste her, am liebsten ein ganzer Dschungel. Und da habe ich mich für diese Tapete entschieden, die nun endlich, nachdem die Rolle wochenlang herumlag, unsere Flurwand ziert. Gefunden habe ich sie über die Tapetenagentur– die haben echt alles. Falls ihr irgendwann mal auf der Suche nach einer neuen Tapete seid, guckt dort nach. Ich kann sie nur empfehlen. Die Dschungeltapete jedenfalls hebt sich toll von unserer weißen Schuhbank ab. Nur so pur war es mir aber irgendwie zu leer, daher kaufte ich noch einen goldenen ovalen Spiegel. Das Gold und das Dunkelgrün sind eine Superkombi, finde ich. Netter Nebeneffekt: Jetzt bin ich sehr motiviert, den Eingangsbereich immer schön ordentlich zu halten und Jacken, Schuhe und den ganzen Krimskrams immer flugs wegzuräumen. Sehr praktisch finde ich dafür diese kleinen Helfer.

Kleiner Tipp für das Anbringen von Vliestapete: Sie zieht sich beim Trocknen auseinander. Daher nicht nur auf Stoß kleben, so wie wir das gemacht haben, sondern am besten leicht überlappend. Sonst habt ihr nachher so eine dünne weiße Linie zwischen den Bahnen, so wie wir leider (grmmppfff).

2.) Neue Teppiche

Wenn ihr nicht gleich eine ganze Wand neu tapezieren möchtet, versucht es doch mal mit neuen Bildern, Kissen oder Teppichen. Die verändern einen Raum ebenfalls im Handumdrehen. Ich hab es jetzt endlich mal geschafft, neue Bilder anzuhängen und schwupps wirkt das Wohnzimmer wie neu. Außerdem konnte ich unsere Teppiche im Wohn-und Schlafzimmer nicht mehr sehen. Die hatten wirklich ihre besten Jahre hinter sich.  Bei Westwing wurde ich fündig. Allerdings passt jetzt unser Sofatisch nicht mehr so richtig dazu. Und das olle Sofa muss auch endlich mal weg… Da ist also noch einiges zu tun in den nächsten Monaten.

3.) Ordnung im Kinderzimmer

Mich nervte schon lange, dass das Zimmer unserer Kinder so unübersichtlich war. Mein Sohn und meine Tochter fanden oft nicht das, was sie suchten, weil es in großen Kisten verstaut war. Der erste Schritt war, Bilder von dem Kisteninhalt außen aufzukleben. Nach einigen Recherchen im Internet entschied ich mich außerdem für das Trofast Regal, das mir sehr praktisch und kindgerecht erscheint. Auch dort bekamen die Boxen ein Foto von ihrem Inhalt aufgedrückt. Ein Problem ist das  ganze Playmobil-Gedöns. Wir hatten das vorher in einer einzigen großen Kiste. Sehr unpraktisch, denn mein Sohn musste sie immer komplett auskippen, wenn er etwas bestimmtes (z.B. seine Ritterfiguren) gesucht hat. Jetzt sind sie nach Themenwelten sortiert und der klitzkleine Kleinkram steckt ordentlich verstaut in kleinen Boxen. Das gleiche habe ich mit dem Bastelkram gemacht: Perlen in diese Box, Kreide in jene usw.

Und welche Ecke eurer Wohnung verdient demnächst ein Makeover?

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