Folge:
Allgemein, Lieblingsdinge

Schöne Dinge im Juni

Ups, wir sind ja schon wieder mitten drin, im Sommer. Mensch, das Jahr verfliegt auch schon wieder genauso schnell wie sein Vorgänger. Unheimlich irgendwie. Schnell festhalten, was mir jetzt im Juni Freude macht:

* Das Buch „Der Mann im grauen Flanell“ von Sloan Wilson. Es stand schon ewig lange ungelesen in meinem Bücherregal und vor zwei Tagen nahm ich es einfach mal heraus, fing an zu lesen – und konnte nicht mehr aufhören. Am liebsten hätte ich die ganze Nacht durchgelesen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass diese für mich spätestens um 6.30 Uhr durch ein oder zwei durchdringende Rufe beendet worden wäre. („Mama, Milch!“ bzw. „Määhhh!“) Aber es tut soooo gut, mal wieder ein etwas anspruchsvolleres Buch zu lesen und zu merken, dass mein Gehirn die Stilldemenz offenbar doch einigermaßen unbeschadet überstanden hat…. Okay, worum geht’s? Das Buch erschien 1955 und wurde sofort ein Bestseller. Es zu lesen, gibt einem ein ähnliches Gefühl, wie „Mad Men“ zu gucken. Man ist mitten drin in der Welt der Fünfziger Jahre in New York. Als Leser folgt man Tom und Betsy, einem jungen Paar mit drei kleinen Kindern, das in einem netten, aber öden Vorort von New York lebt. Eigentlich könnten sie glücklich sein, aber irgendwie, sie wissen selbst nicht genau warum, sind sie es nicht. Alles ändert sich, als Tom einen neuen Job annimmt und kaum noch Zeit für seine Familie hat. Und dann ist da auch noch seine Vergangenheit als Soldat im Zweiten Weltkrieg, die ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Das Buch wurde 1956 mit Gregory Peck verflimt. Mal sehen, wenn ich es durchgelesen habe, schau ich mir den Film vielleicht an.

* Dieses Buch klingt auch toll. Danke für den Tipp, liebe Okka.

* „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“, die zweite Staffel läuft jeden Dienstagabend bei Vox. Vielleicht ist es etwas peinlich, das zuzugeben, aber ich liebe diese Sendung. Es macht einfach so viel Spaß, den Musikern dabei zuzusehen, wie sie die Songs ihrer Kollegen auf ihre ganz eigene Art neu interpretieren. Es ist, als wäre man bei einem gemütlichen Abend mit Freunden dabei, es wird getrunken, geredet, gelacht und ab und zu steht einer von ihnen auf und singt ein Lied. Macht gute Laune.

 

Teilen
Vorheriger Post Nächster Post

Vielleicht magst Du auch

Noch keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar