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So war’s in Kopenhagen

 

Meerjungfrau Unser kurzer Städtetrip nach Kopenhagen liegt ja schon wieder zwei Wochen zurück, aber früher bin ich einfach nicht dazu gekommen, zu berichten.

Schön war’s, nur viel zu kurz. Und mit Kleinkind kann man halt auch nicht das Riesen-Programm machen, das man vielleicht normalerweise hinlegen würde. Aber es war total nett, einfach mal rauszukommen, die Atmosphäre einer anderen Stadt auf sich wirken zu lassen. Der Flug von Berlin aus dauert nur ne knappe dreiviertel Stunde, sowas kann man also ruhig öfter mal machen. Eigentlich.

kopenhagen park

Was sofort auffällt: Die Kopenhagener haben wirklich ein Händchen für Deko und Wohndesign. Ich habe noch nie so viele tolle Einrichtungs- und Möbelläden dicht an dicht gesehen. Alleine dafür lohnt sich die Reise (am besten mit dem Auto, um die ganzen Einkäufe auch nach Hause zu bekommen).

kopenhagen einrichtungsladen

Kopenhagen ist eine sehr kinderfreundliche Stadt und man merkt, dass sich hier auch die Männer ganz selbstverständlich um ihren Nachwuchs kommen. Das ist in Deutschland ja im Prinzip nicht anders, aber im Gegensatz zu hier ist in Dänemark auch die Infrastruktur auf windelwechselnde Väter ausgerichtet. Schon am Flughafen zum Beispiel gibt es auch in der Herrentoilette Wickeltische. Am Gepäckband gibt es eine Spielecke und in jedem Café und Restaurant, das wir besuchten, war immer ein Kinderstuhl.

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Was kann ich empfehlen? Auf jeden Fall das Design-Kaufhaus Illums Bolighus am zentralen Platz Amagertorv. Wer sich für dänisches und internationales Wohndesign interessiert, ist hier richtig. In dem mehrstöckigen Gebäude kann man Stunden verbringen. Von Vasen, Lampen, Stühlen, Sofas bis hin zu Kissen und Küchenutensilien bietet das Haus alles, was die Herzen von Fans des skandinavischen Designs höher schlagen lässt. Natürlich hat das auch seinen Preis. Für die Kissen von Fermliving hat unser Budget noch gereicht und an den Geschirrtüchern von Hay konnte ich auch nicht vorbeigehen. Die haben dort auch eine wunderschöne Baby-und Kinderabteilung, von der mein Sohn schwer begeistert war. So sehr, dass wir ihn schließlich nur unter lautem Protest von den Spielküchen und Legotürmen wegbringen konnten.

einrichtungshaus

Vor allem für Kinder interessant ist das 2013 eröffnete Aquarium „Der blaue Planet„. Es liegt etwas außerhalb, in der Nähe des Flughafens Kastrup. Sie haben dort Haie, Rochen, Seelöwen, Pinguine und die üblichen Verdächtigen.

Aquarium

Dann waren wir noch in Christiania. Diese Freistadt liegt mitten im Bezirk Christianshavn. Gegründet von dänischen Hippies und Aussteigern, existiert diese alternative Wohnsiedlung seit über 40 Jahren. Von der Stadtverwaltung wird sie zähneknirschend akzeptiert. Die Bewohner haben es nicht gern, wenn man sie fotografiert, zumal Hasch hier auf offener Straße verkauft wird. Schilder mit „No photos“- Warnung sieht man hier an jeder Ecke. An einem Haus stand aber explizit „Pictures are ok“, das Ergebnis seht ihr unten. Mich erinnerte das Gelände sehr an das Tacheles in Berlin, das sicher viele von euch kennen.

christiania

Die Wohnung, die wir über airbnb gebucht hatten, seht ihr übrigens hier. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern kann ich sie sehr empfehlen. Marie, die Vermieterin, ist sehr nett und unkompliziert.

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